Rudergeräte im Vergleich

Welche Vorteile haben Ruderergometer im Vergleich zu anderen Sportgeräten und warum ist Rudern so effektiv?

Rudergeräte im Überblick

Effektives Ganzkörpertraining und unterschiedlichste Trainingsziele an nur einem einzigen Gerät – mit Rudergeräten werden Kraft und Ausdauer im besten Verhältnis zueinander trainiert. Bei jedem Workout werden 84 Prozent der Muskulatur beansprucht und trainiert; gleichzeitig werden Haltung und Herz-Kreislaufsystem verbessert sowie der Stoffwechsel angeregt.

Die Auswahl bei Rudergeräten ist groß – die Palette der Hersteller und Modelle ist breit gefächert. Im Vergleich der einzelnen Rudergeräte zeigt sich jedoch schnell, welches Gerät für den Nutzer die größten Vorteile bringt.

Widerstände im Vergleich

Neben den Grundfragen nach eigener Fitness und Trainingsziel sollten auch Faktoren wie die Wohnsituation in Betracht gezogen werden. Welches Widerstandssystem macht Sinn? Rudergeräte mit Windrad sind zwar effektiv, im Betrieb entsteht jedoch großer Lärm. Das bereitet gerade in Mietwohnungen häufig Probleme mit Mitbewohnern, Partnern oder Nachbarn.

Systeme mit einem Wasserwiderstand wie beim WaterRower hingegen sind auch bei Vollbelastung stets leise und effizient. Durch das patentierte Ruder und den Wassertank ist außerdem jederzeit eine stufenlose Anpassung der Trainingsintensität möglich – auch im Trainingsbetrieb. Ebenso haben Rudergeräte mit Magnet- oder Hybridwiderstand ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Bei diesen Geräten ist der Widerstand jedoch nicht während des Workouts justierbar, anders als beim Rudern mit Wasserwiderstand. Außerdem stellen gerade unvorsichtige Einsteiger den Widerstand zu Beginn zu hoch ein – ein Verletzungsrisiko ist nicht ausgeschlossen.

Durch den Wasserwiderstand ermöglicht der WaterRower ein schonendes und gleichzeitig förderndes Ganzkörper-Training für Jung und Alt; im Takt der Ruderschläge entspinnt sich ein entspannendes Rauschen.

Fitnessmöbel aus Holz

Was passiert nach dem Workout? Steht das Gerät in einem separaten Hobbyraum oder ist es Teil der Einrichtung? Der Trend geht immer mehr in Richtung „Fitnessmöbel“ – Sportgeräte, die sich perfekt in den Alltag integrieren. Dann empfiehlt sich in der Regel ein schnell hochklappbares und mobiles Gerät aus edlem Holz.

Jedes verwendete Holz beim WaterRower stammt aus nachwachsenden Beständen in den USA, es wird ausschließlich junges, glattes Vollkernholz verwendet und umweltfreundlich verarbeitet. Als natürlicher Rohstoff kann Holz von Baum zu Baum leicht in der Farbe variieren – gerade dieser Effekt macht jedes Rudergerät von WaterRower zu einem echten Unikat.

Rudergeräte von WaterRower sind nicht einfach nur austauschbare Sportgeräte – sie sind wertvolle Stilelemente.




Beim WaterRower kommen Sie auf gut 50 Bewegungen pro Minute. Ein herausragender Wert, der Ihnen dabei hilft, vielen gesundheitlichen Beschwerden wirkungsvoll vorzubeugen. Rudern bietet einen besonders wirksamen Bewegungsimpuls für alle Gelenke, gerade im Zusammenhang mit Zivilisationskrankheiten.
Durch die flüssige und angenehme Bewegung ist die Belastung unserer Gelenke beim Rudern besonders gering und schonend – die Rede ist von Low-Impact-Impulsen. Die Bewegung kommt ohne ruckartige Sprünge und Rotationskräfte aus, dabei sind die Übungen jedoch immer intensiv und fordernd. Bei stetigem Training sind schnell Fortschritte in Richtung Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit messbar. Das Überbelastungsrisiko ist mit unserem patentierten, selbstbestimmten Wasserwiderstand besonders gering!



Folgende Bereiche werden schonend trainiert:

  • · Schultern
  • · Ellenbogen
  • · Unterer Rücken
  • · Hüfte
  • · Knie
  • · Sprunggelenke

Achtung: Rudergeräte, die mit einer herkömmlichen Widerstandseinstellung arbeiten, können gelenkschädigend sein.
Der Wasserwiderstand des WaterRower hingegen arbeitet vollständig selbstbestimmt. Der momentane Widerstand ergibt sich automatisch aus ihrem individuellen Krafteinsatz. Dadurch wird das Training stets weich, angenehm und gesund.

Beim Rudern werden 84% der Körpermuskulatur beansprucht. Kaum ein anderer Ausdauersport ist derart effektiv. Das Rudern allein ist somit ein komplettes Ganzkörper-Training und dadurch ebenfalls geeignet für die effiziente Steigerung Ihrer gesamten Kondition.


In der Zugphase werden folgende Muskelgruppen trainiert:

  • · Wadenmuskulatur / Triceps surae
  • · Muskulatur der hinteren Oberschenkel / Ischiocrurale Muskelgruppe
  • · Muskulatur der vorderen Oberschenkel / Quadriceps femoris
  • · Gesäßmuskulatur / Glutaeus maximus
  • · Muskulatur des unteren Rückens / Erector spinae
  • · Muskulatur des oberen Rückens / Trapezius, Latissimus dorsi
  • · Schultermuskulatur / Deltoideus
  • · Muskulatur der vorderen Oberarme / Biceps brachii
  • · Bauchmuskulatur / Rectus abdominis
  • · Muskulatur der Längs- und Quergewölbe / tibialis posterior, fibularis longus
  • · Beugemuskulatur der Finger / flexor digitorm superficialis, flexor digitorm profundus

In der Erholungsphase werden folgende Muskelgruppen trainiert:

  • · Muskulatur des vorderen Unterschenkels / Tibialis anterior / Extensor digitorum longus
  • · Kniebeuger / Ischiocrurale Muskulatur
  • · Bauchmuskulatur / Rectus abdominis


Technik und Übungen

Das Rudern ist eine weiche, flüssige und durchgehende Bewegung. Jeder Ruderschlag sollte möglichst ohne Unterbrechung in den Nächsten übergehen.

Vermeiden Sie ruckartige oder hastige Bewegungen. Jeder Ruderschlag sollte möglichst ohne Unterbrechung in den Nächsten übergehen. Die korrekte Rudertechnik besteht aus der effektiven Kombination zweier grundlegender Phasen.


1. Die Erholungsphase

WaterRower
WaterRower
WaterRower

2. Die Zugphase

WaterRower
WaterRower
WaterRower


Die Erholungsphase

Ausgangsposition der Erholungsphase ist die Endzug-Position

  • - Der Rücken ist gerade und aufrecht, das Kinn angehoben, der Blick nach vorn gerichtet
  • - Die Beine sind komplett gestreckt, die Füße stehen auf dem Fußbrett
  • - Der Zugstab ist am Rumpf (unterhalb der Brust), die Ellenbogen sind körpernah
  • - Der Oberkörper ist etwas zurückgelehnt (aus der Hüfte - nicht aus dem Rücken)
  • - Die Schultern befinden sich leicht hinter der Hüftposition

1. Die Ruderbewegung startet mit dem Ausstrecken der Arme.

  • - Der Rücken ist gerade und aufrecht, das Kinn angehoben, der Blick nach vorn gerichtet
  • - Die Arme werden zügig nach vorne gestreckt

2. Nun bewegt sich der Oberkörper nach vorne.

  • - Die Haltung ist aufrecht, der Rücken gerade, das Kinn angehoben, die Augen geradeaus
  • - Die Kniee sind vollständig gestreckt, die Füße stehen auf dem Fußbrett
  • - Die Schultern sind entspannt, die Arme komplett gestreckt
  • - Der Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt (aus der Hüfte)
  • - Die Schultern befinden sich vor der Hüfte

3. Der Körper wird in die komprimierte Vorderzugposition geführt.

  • - Die Arme und der Oberkörper bleiben in der Vorbeugeposition
  • - Der Sitz wird nun nach vorne bewegt
  • - Die Knie und die Hüften beugen sich gleichzeitig und gleichmäßig (achten Sie darauf, dass die Knie sich erst hinter dem Zugstab anfangen zu beugen)
  • - Das Vorrollen findet kontrolliert und langsam statt (diese Phase dient der Erholung)
  • - Kurz vor Erreichen der Vorderzugposition wird die Rollbewegung langsam abgebremst

Die Zugphase

4. Die Knie werden durchgestreckt.

  • - Die Haltung ist aufrecht und aktiv, der Rücken gerade
  • - Schnelles und kraftvolles Strecken der Knie und Hüften (Arme bleiben noch gestreckt)
  • - Der Druck gelangt über die Füße auf das Fußbrett
  • - Die Bein- und Rumpfkräfte werden über die gestreckten Arme an den Zugstock übertragen
  • - Die Knie werden, bei gleichzeitiger Zurücknahme der Schultern, vollständig gestreckt

Schauen Sie sich das Video zur Rudertechnik an: